Wasser und Strom für München. Vom Cholera-Nest zur leuchtenden Metropole.

Konrad
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Konrad

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Weißenhorn

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ZLB: Kws 555/208

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Abstract

Alles begann, als der Autor erkannte, dass er in seinem Keller eigentlich im überwölbten Flussbett des Katzenbaches stand. Er folgte dem Lauf des ehemaligen Stadtbachs und machte eine sensationelle Entdeckung: Im Nachbargebäude hatten sich die Reste des "Westenriederwerks", Münchens erstem städtischen Elektrizitätswerk, erhalten. Seit dem Mittelalter wurden die Münchner von Brunnenhäusern mit Wasser versorgt. Doch das Münchner Trinkwasser war schlecht. Wie in anderen Städten auch wüteten zudem immer wieder Choleraepidemien. Erst die Leitung vom Mangfalltal verbesserte die Situation entscheidend und versorgt bis heute München mit hervorragendem Trinkwasser. Zwei der überflüssig gewordenen Brunnenhäuser wurden zu Elektrizitätswerken umgestaltet: dem "Westenriederwerk" und dem "Muffatwerk" (Muffathalle). Turbinen lieferten die Kraft zum Betrieb gewaltiger Dynamo-Maschinen. Sie versorgten seit 1893 die Münchner Stadtbeleuchtung mit Strom, die damals in Boulevardblättern wie in Fachmagazinen als größte zusammenhängende elektrische Straßenbeleuchtung Europas gefeiert wurde.

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144 S.

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