VIVAT - Analyse des Handlungsspielraums zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Optimierung von Information, Verkehrsüberwachung, Sanktionierung und sozialer Akzeptanz.

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Wien

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ZLB: 4-2009/1223

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Abstract

Inwiefern können Regelverstöße im Straßenverkehr durch intensive Überwachung, höhere Strafen und bessere Information der Verkehrsteilnehmer vermieden werden? Und wie steht es mit der gesellschaftlichen Akzeptanz der Verkehrsüberwachung und Strafen für Verkehrsdelikte (beziehungsweise deren Erhöhung)? Aufbauend auf den europäischen Status quo des Wissens wurden diese Fragen behandelt. In einer qualitativen Analyse wurden zunächst Fokusgruppendiskussionen durchgeführt. Mit Experten wurden die relevanten Einflussfaktoren exploriert und Beispieldelikte für die anschließende quantitative Analyse ausgewählt. In der Analyse wurden zunächst die objektiven und subjektiven Einflussfaktoren für das Deliktverhalten am Beispiel Schnellfahren, Nicht-Angurten und Missachtung des Fußgängervorrangs auf Schutzwegen bestimmt. Für das Schnellfahren und das Nicht-Angurten wurde je ein Modell entwickelt, mit dem abgeschätzt werden kann, welche Verhaltensänderung im Fall einer Änderung der Überwachungsintensität und/oder Strafhöhe zu erwarten ist. Die Wirkung von Information hängt stark vom Delikt ab. So müssen gewohnheitsmäßige Schnellfahrer vor allem über die konsequente Überwachung und hohe Strafen informiert werden (und beides muss tatsächlich gegeben sein). Beim Nicht-Angurten geht es eher darum, mit Sachargumenten zu überzeugen. Beim Fußgehervorrang auf Schutzwegen ist vor allem die Information über die Regel selbst wichtig, da hier Unsicherheiten über die Auslegung bestehen. Hinsichtlich der sozialen Akzeptanz findet eine stärkere Überwachung deutlich mehr Zustimmung als höhere Strafen.

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271 S.

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Forschungsarbeiten aus dem Verkehrswesen; 185