Was ist gerecht? Nutzungsrechte an natürlichen Ressourcen in der Klima- und Biodiversitätspolitik.

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Wuppertal

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0949-5266

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ZLB: 4-2004/3164

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Abstract

In einer Welt zunehmenden Zugriffs auf die Natur stellt sich die Frage der Gerechtigkeit auch für die Nutzung natürlicher Ressourcen. Für die Politikfelder Klima- und Biodiversitätspolitik wird die internationale Debatte nachvollzogen. Zunächst wird die Frage diskutiert, in welchem Umfang ein Land die begrenzte Absorptionsfähigkeit der Atmosphäre nutzen darf. Aus dem Spektrum der möglichen Antworten wird das Prinzip gleicher pro Kopf-rechte an der Nutzung der Atmosphäre als Leitbild zukünftiger Vereinbarungen in der Klimapolitik favorisiert. Analog dazu stellt sich die Frage in der Biodiversität: Sollte jeder Bürger der Welt das gleiche Recht auf Zugang und Nutzung des genetischen Codes von Pflanzen haben oder müsste die Pflanzenwelt eines Landes der jeweiligen staatlichen Souveränität unterstellt werden? Das Fazit lautet: Gerechte Nutzungsregeln für pflanzengenetische Ressourcen erfordern eine Stärkung der Rechte indigener und lokaler Gemeinschaften gegenüber privaten Nutzungsansprüchen, der jeweils unterschiedliche Charakter einer Ressource und ihr spezieller sozioökonomischer Kontext sollte berücksichtigt werden. goj/difu

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49 S.

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Wuppertal Papers; 146