Urbanistische Heimsuchungen. Kommentar zu Stefan Höhne und Boris Michel „Das Ende des Städtischen? Pandemie, Digitalisierung und planetarische Enturbanisierung“.

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In seinem Kommentar expliziert der Verfasser die Referenz zum Diskursraum der „planetarischen Urbanisierung“ und erweitert die Debatte um zwei eher historisch angelegte Überlegungen. Dabei beschäftigt er sich mit der Konzeption von „Dichte als Gefahr“ und berichtet von dem Wiedererstarken des Biopolitischen in Zeiten der Pandemie. Beide Themen – Dichte und Biopolitik – sind Kernbereiche der klassischen Stadtplanung. Sie suchen in der aktuellen Pandemiekrise den gesellschaftlichen und politischen Diskurs heim und werden zentrale Denkfiguren einer den urbanistischen Bereich überschreitenden generellen Regierungstechnik. Der Verfasser schlägt vor, die durch die aktuelle Krise hervorgerufene (oder zumindest beschleunigte) geisterhafte Wiederkehr der klassischen urbanistischen Motive als Anzeichen einer voranschreitenden „planetarischen Urbanisierung" zu werten.

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Sub\urban : Zeitschrift für kritische Stadtforschung

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205-211

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