Gesundheitswesen im Übergang zum Postfordismus. Die gesundheitspolitische Regulierung der Fordismuskrise in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 96/2743

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DI
S

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Abstract

Die Gesundheitspolitik in Großbritannien und der BRD ist seit Ende der 80er Jahre durch verstärkte Reformanstrengungen gekennzeichnet. Mit dieser Arbeit wird das Ziel verfolgt, das öffentliche Gesundheitswesen in Großbritannien und der BRD im Übergang vom Fordismus zum Postfordismus zu vergleichen und zu analysieren. (Der Begriff Fordismus geht auf den amerikanischen Großindustriellen Ford zurück, der die Fließbandfertigung einführte.) Aus diesem Blickwinkel werden Entwicklung und Regulierung des Gesundheitswesens beider Länder untersucht. In Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland hatten sich nach dem 2. Weltkrieg Gesundheitsstrukturen entwickelt, die sich grundlegend voneinander unterschieden. Regulierung, Finanzierung und Leistungserbringung wiesen so gut wie keine Gemeinsamkeiten auf. Selbstbeschränkung war ein wesentliches Merkmal des britischen Gesundheitswesens; das bundesdeutsche hingegen tendierte zum Wachstum und zur Naturbeherrschung. Nach Ansicht des Autors steckt die gesundheitspolitische Regulierung beim "Modell Deutschland" in einem Dilemma: "Die soziale Basis alternativer Strategien ist politisch kaltgestellt, als radikal abgestempelt, diffamiert oder kriminalisiert" (S. 306). sg/difu

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320 S.

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Reihe psychosoziale Aspekte in der Medizin