Moderne Privatheitsformen im Kontext neuer Sozialstrukturen.

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Aachen

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ZLB: 99/3680

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DI

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Abstract

Ausgehend von der These eines als Individualisierungsschub bezeichneten tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandlungsprozesses der letzten 30 Jahre untersucht die Arbeit zwei Individualisierungsdimensionen: Entstehung und Empirie von Privatheitsformen und die neuen Sozialstrukturen der Gegenwartsgesellschaft. Der Begriff Privatheitsform wird zunächst erklärt, bevor die einschlägige Literatur zum Wandel und zur Phänomenologie der Privatheitsformen referiert und inhaltlich an die Diskussion um die "Funktionsreduktion" der modernen Kleinfamilie angeknüpft wird, um den Boden für die empirischen Analysen zu bereiten. In diesen wird zunächst eine Klassifikation von Privatheitsformen aufgrund des Familienstandes und der Haushalts- und Partnerschaftskonstellation vorgenommen, werden Indikatoren zur näheren Beschreibung dieser Privatheitsformen eingeführt und analysiert mit dem Ziel, Eindrücke über die Bedeutung und die Phänomenologie des familialen Wandels, also der Diversifizierung der Privatheitsformen zu gewinnen. Gleichzeitig werden auf explorativem Weg Indikatoren zur Beschreibung des Bereichs der Privatheit entwickelt, anhand derer der Zusammenhang zwischen den Privatheitsformen und den neuen Sozialstrukturen analysiert werden kann. Der zweite Teil der Arbeit besteht in der Diskussion der Theorie und Empirie der neuen Sozialstrukturen, zentriert um die Milieueinteilung nach Schulze. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen und diskutiert, ob die Gegenwartsgesellschaft wirklich als "Erlebnisgesellschaft" bezeichnet werden kann. Schließlich geht es im dritten Teil um die empirische Erkundung des Zusammenhangs von Privatheit und neuen Sozialstrukturen wie dem Aufzeigen von Homologien zwischen den bezogenen Positionen und ausgeführten Handlungen einerseits und sozialstrukturellen Prämissen andererseits. goj/difu

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290 S.

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Berichte aus der Sozialwissenschaft