Landschaft und Wohnen.
Springer VS
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Springer VS
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: Kws 200/17
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Abstract
Wenn es um die Gestaltung von Wohnungen und Häusern geht, sind sowohl Lagen als auch Einrichtungskonzepte, die eine Vorstellung von Landschaft haben, sehr populär. Insbesondere die gedankliche Konstruktion eines Wohnen am Fluss und in den Bergen können als gesellschaftliche Prototypen gelten, die das Topoi der Landschaft in der Wohnwelt repräsentieren. Gesellschaftlich lässt sich das Wohnen in der rekonstruierten Landschaft auf Veränderungen in der räumlichen Organisation der Gesellschaft zurückführen. Für die erhöhten Ansprüche an die Mobilität des Einzelnen werden somit räumliche Refugien angeboten, um authentische Erfahrungen machen zu können und individuell eine eigene Erzählung von biographischer Kontinuität zu ermöglichen. Dies spiegelt sich in den Entwurfsprinzipien vor allem bei der Auswahl von Sicht-Perspektiven und Materialien wieder. Wohnräume werden mit der imaginierten Landschaft so verbunden, dass sie ein Blickregime etablieren, dass den Bewohner/innen erlaubt, selbstbestimmt und spielerisch mit dem Innen und Außen zu kommunizieren. Damit erhält das Individuum einen Raum und individuelle Kontrolle in einer fremdbestimmten Gesellschaft.
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S. 771-779