Bekanntheit und Image der genossenschaftlichen Kooperation. Kommunikationsempfehlungen auf der Basis der Erkenntnisse einer bundesweiten empirischen Untersuchung.

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DE

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Aachen

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1617-6561

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ZLB: Kws 695/43

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DI

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Abstract

Aktueller Ansatzpunkt für die Arbeit ist, dass sich das genossenschaftliche Geschäftsmodell gerade in den schwierigen Zeiten der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise deutlich bewährt hat. Neben ihren besonderen Merkmalen, wie z.B. der Identität von Eigentümern und Mitgliedern, die im Idealtyp der genossenschaftlichen Kooperation eine Anreizkonsistenz als internen Stabilisierungsmechanismus zur Folge hat, erweisen sich auch weiche Faktoren, wie z.B. Vertrauen als bedeutsam für den Genossenschaftserfolg. Durch das Prinzip der Selbstverantwortung verhalten sich die Akteure weniger spekulativ und die Genossenschaft zeigt sich weniger anfällig für Konjunktureinflüsse. Wesentlich ist dabei auch, dass es keinen Handel genossenschaftlichen Eigentums gibt, so dass negative Finanzmarktimpulse die genossenschaftliche Kooperation nicht unmittelbar betreffen können. Trotz dieser positiven Eigenschaften, scheint das Geschäftsmodell als Organisationsform häufig mit massiven Imageproblemen zu kämpfen zu haben. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, woher negative Einschätzungen rühren, was dazu beitragen kann die Problematik zu überwinden und letztlich Maßnahmen zu entwickeln, um die Attraktivität der genossenschaftlichen Kooperation aktiv zu kommunizieren. Durch eine bundesweit durchgeführte, repräsentative Befragung wurde dazu zunächst erhoben, wie sich der tatsächliche Wissensstand und das Image hinsichtlich der genossenschaftlichen Kooperation in Deutschland aktuell darstellen. Nach der Auswertung und Begutachtung der empirischen Ergebnisse, können entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert werden.

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XXIV, 335 S.

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Münstersche Schriften zur Kooperation; 108