Materialband und Endbericht zur Neuzuwandererbefragung-Pilotstudie. Erste und zweite Welle.

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Wiesbaden

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0178-918X

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ZLB: 4-2007/2628

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Abstract

Die Pilotstudie verfolgt in methodischer Hinsicht das Ziel, Informationen über die Modalitäten der Stichprobenziehung, das Teilnahmeverhalten und Wiederbefragbarkeit von Personen ausländischer Staatsbürgerschaft sowie in einem Aussiedlerstaat geborenen Deutschen zu machen, die zeitnah ihren Wohnsitz aus dem Ausland nach Deutschland verlagert haben. Zur Grundgesamtheit gehörten alle aus dem Ausland nach Essen und München gezogenen ausländischen Personen sowie in einem Aussiedlerstaat geborene Deutsche, deren behördliche Meldung nicht länger als zwölf Monate zurückliegt. Sie wurde in zwei Wellen durchgeführt, um das Ausmaß des Problems der Panelmortalität bei dieser vermutlich sehr mobilen Bevölkerungsgruppe abschätzen zu können. Die Pilotstudie hat gezeigt, dass ein Survey unter Neuzuwanderern prinzipiell möglich ist. Es lässt sich problemlos eine melderegisterbasierte Stichprobe dieses Personenkreises ziehen, es stellen sich keine gravierenden Sprach- und Verständigungsprobleme, und es gibt keine Hinweise darauf, dass dieser Personenkreis besonders große Vorbehalte gegen eine Befragung hat. Allerdings hat die Pilotstudie gezeigt, dass bei der Befragung zufällig aus dem Einwohnermeldeamt ausgewählter Neuzuwanderer mit hohen Ausfällen zu rechnen ist. Der wichtigste Befund in diesem Zusammenhang lautet, dass weibliche und Befragte aus der Türkei eine besonders hohe Teilnahme, männliche und EU-15-Angehörige eine besonders niedrige Teilnahme aufwiesen. Außerdem hat das sehr unterschiedliche Teilnahmeverhalten in Essen und München gezeigt, dass in Städten mit einem hohen Wanderungsvolumen mit besonders hohen Ausfällen zu rechnen ist. difu

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79 S.

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Materialien zur Bevölkerungswissenschaft; 122