Wasserkraft in Thüringen. Ein Beitrag zur Stromgeschichte.
Schäfer
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Schäfer
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DE
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Detmold
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ZLB: Kws 271,5/7
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Abstract
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dominierte die Nutzung der Wasserkraft als mechanischer Antrieb von Mühlen und Sägewerken, auch Nutzungen zur Metallverarbeitung (Hammerwerke) und Papiererzeugung (Holzschliff) sind bekannt. Für einzelne Standorte und Regionen von Thüringen sind diese historischen Entwicklungen teilweise über Jahrhunderte erfasst und dokumentiert. Die Beiträge der Wasserkraft zur Entwicklung der Stromversorgung im heutigen Gebiet des Freistaates Thüringen werden von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dargestellt. Diese begannen mit der Erzeugung von "Lichtstrom" zur Beleuchtung einzelner Betriebe (meist Mühlen) Ende des 19. Jahrhunderts. Um die Wende zum 20. Jahrhundert entstanden erste Überlandzentralen auf der Basis lokaler Wasserkräfte. Einen Höhepunkt bildeten der Bau der heute als Saalekaskade bekannten Talsperren und Wasserkraftwerke an der mittleren Saale zwischen 1930 und ihrer Vollendung 1960. Der Niedergang der Wasserkraftnutzung von über eintausend vor 1945 bekannten Standorten in Thüringen während der DDR-Zeit hatte sowohl politische als auch technologische Gründe. Erst nach der Wiedervereinigung kam es zu einem neuerlichen Aufschwung in der Nutzung der Wasserkraft in Thüringen. Heute wird die Wasserkraft an etwa 200 Standorten praktisch ausschließlich zur Stromerzeugung eingesetzt.
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162 S.