Regionalisierte Projektion von Eckwerten der Arbeitsmarktbilanz.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Unter den Indikatoren, die bisher zur Abgrenzung der Fördergebiete der GRW benutzt wurden, weist der "Arbeitskräftereservekoeffizient" besondere Probleme auf. Statt dessen wurde ein Indikator der zukünftigen Arbeitsmarktgefährdung erarbeitet, der auf die Prognose regionaler Arbeitslosenquoten verzichtet und vielmehr zwei Entwicklungsindikatoren einander gegenüberstellt: Abweichung der Entwicklung des regionalen Angebots an Arbeitsplätzen von der Bundesentwicklung 1990-95; Abweichung der Entwicklung der regionalen Nachfrage nach Arbeit (Erwerbspersonen) von der Bundesentwicklung 1990-95. Bei der Arbeitsplatzprognose führte eine reine Trendanalyse ohne kausale Erklärungsansprüche zu den besten Ergebnissen. Bei der Erwerbspersonenprognose wurden erstmals mehrstufige Trend-Analysemodelle verwendet, mit denen die regionalstatistische Datenbasis im Bereich des Erwerbsverhaltens besser als bisher genutzt werden kann. Die Zusammenführung beider Entwicklungsindikatoren zu einem Gesamtindikator der zukünftigen Arbeitsmarktgefährdung stellt nicht eine einfache Fortschreibung gegenwärtiger Arbeitsmarktungleichgewichte in die Zukunft dar, sondern ermittelt neue, gegenwärtig noch unbekannte Gefährdungspotentiale. - (n.Verf.)

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Nr.9/10

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S.661-673

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