The regional significance of university locations in Lower Saxony.
de Gruyter Poland - Sciendo
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Datum
2020
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Herausgeber
de Gruyter Poland - Sciendo
Sprache (Orlis.pc)
PL
Erscheinungsort
Warschau
Sprache
ISSN
0034-0111
ZDB-ID
506141-6
Standort
ZLB: Kws 150 ZB 6820
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Universities are important economic actors and make a considerable impact on the demand and supply
side of their local economies. The aim of this paper is to quantify, compare and classify the different economic demandand
supply-side contributions of the university locations within Lower Saxony (Germany) using a combination of
multiplier analysis and spatial econometrics on a NUTS 3 level. In comparison to numerous other studies, this paper
does not focus on the economic impact of individual cases or a selected university location but gives a complete
picture of the importance and significance of all university locations within Lower Saxony. The income-induced
direct and indirect demand effects are estimated using a rich data set of higher education statistics in combination
with an income and employment multiplier derived from a regional input-output table. The supply-side effects, i.e.
the impact of the education and research outcomes, are estimated with the help of spatial panel regressions, a
model derived from human capital theory and knowledge spillover theory. The estimation results give a complete
and reproducible impression of the importance and significance of the different university locations, offering the
opportunity for comparisons and classifications.
Hochschulen sind wichtige Wirtschaftsakteure und haben einen erheblichen Einfluss auf Angebot und Nachfrage in ihrer regionalen Wirtschaft. Ziel dieser Arbeit ist es, die unterschiedlichen wirtschaftlichen nachfrage- und angebotsseitigen Beiträge der niedersächsischen Hochschulstandorte mithilfe einer Kombination aus Multiplikatoranalyse und räumlicher Ökonometrie (spatial panel) auf NUTS 3-Ebene zu quantifizieren, zu vergleichen und zu klassifizieren. Im Vergleich zu zahlreichen anderen Studien, welche die ökonomische Bewertung von Hochschulstandorten vornehmen, stellt dieser Beitrag nicht auf die wirtschaftlichen Auswirkungen einer bestimmten Hochschule bzw. Hochschulregion ab, sondern bietet ein umfassendes, vollständiges und konsistentes Bild aller Hochschulstandorte in Niedersachsen. Die einkommensinduzierten direkten und indirekten Nachfrageeffekte werden anhand eines detaillierten Datensatzes der Hochschulstatistik in Kombination mit Einkommens- und Beschäftigungsmultiplikatoren aus einer regionalen Input-Output-Tabelle berechnet. Die angebotsseitigen Effekte, das heißt die Auswirkungen von Bildung und Forschungsergebnissen, werden mithilfe von Spatial-panel-Regressionen geschätzt, einem Modell, das aus der Humankapitaltheorie und der Theorie zur Wissensverbreitung (knowledge spillover theory) abgeleitet ist. Die Schätzergebnisse vermitteln einen vollständigen und nachvollziehbaren Eindruck von der wirtschaftlichen Bedeutung der verschiedenen Hochschulstandorte in Niedersachsen und ermöglichen Vergleiche zwischen den Standorten sowie Einordnungen bzw. Gruppierungen.
Hochschulen sind wichtige Wirtschaftsakteure und haben einen erheblichen Einfluss auf Angebot und Nachfrage in ihrer regionalen Wirtschaft. Ziel dieser Arbeit ist es, die unterschiedlichen wirtschaftlichen nachfrage- und angebotsseitigen Beiträge der niedersächsischen Hochschulstandorte mithilfe einer Kombination aus Multiplikatoranalyse und räumlicher Ökonometrie (spatial panel) auf NUTS 3-Ebene zu quantifizieren, zu vergleichen und zu klassifizieren. Im Vergleich zu zahlreichen anderen Studien, welche die ökonomische Bewertung von Hochschulstandorten vornehmen, stellt dieser Beitrag nicht auf die wirtschaftlichen Auswirkungen einer bestimmten Hochschule bzw. Hochschulregion ab, sondern bietet ein umfassendes, vollständiges und konsistentes Bild aller Hochschulstandorte in Niedersachsen. Die einkommensinduzierten direkten und indirekten Nachfrageeffekte werden anhand eines detaillierten Datensatzes der Hochschulstatistik in Kombination mit Einkommens- und Beschäftigungsmultiplikatoren aus einer regionalen Input-Output-Tabelle berechnet. Die angebotsseitigen Effekte, das heißt die Auswirkungen von Bildung und Forschungsergebnissen, werden mithilfe von Spatial-panel-Regressionen geschätzt, einem Modell, das aus der Humankapitaltheorie und der Theorie zur Wissensverbreitung (knowledge spillover theory) abgeleitet ist. Die Schätzergebnisse vermitteln einen vollständigen und nachvollziehbaren Eindruck von der wirtschaftlichen Bedeutung der verschiedenen Hochschulstandorte in Niedersachsen und ermöglichen Vergleiche zwischen den Standorten sowie Einordnungen bzw. Gruppierungen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Raumforschung und Raumordnung = Spatial research and planning
Ausgabe
4
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
337-359