Trolleybus bleibt Schaffhausen treu. Ein Beitrag zu Gesundheit und Lebensqualität.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
In der Schweiz haben Umweltschutz und Lebensqualität einen besonderen Stellenwert. Der Naturschutz ist rechtlich geregelt, die heimische Landschaft und Natur- und Kulturdenkmäler stehen unter besonderer Obhut. Die 35.000 Einwohner zählende Stadt Schaffhausen liegt an einem der bedeutendsten Naturwunder der Schweiz. Hier überwindet der Rhein widerstandsfähiges Gestein und ein verengtes Flussbett mit dem Rheinfall, Europas größtem Wasserfall. Touristisch erschlossen wird der Rheinfall durch eine Trolleybus-Linie, die vom Bahnhof dorthin führt. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag die Verkehrsplanung der Stadt Schaffhausen und der Verkehrsbetriebe Schaffhausen (VBSH) beschrieben. Bis 1966 verkehrten in Schaffhausen Straßenbahnen. Durch den zunehmenden PKW-Verkehr und die Entscheidung einer Volksabstimmung für den Busverkehr ersetzte eine Trolleybus-Linie die bis dahin verkehrende Straßenbahn. Die Linie 1, die mit einem Zwischenstopp am Rheinfall ein Wohngebiet in der Nachbargemeinde Neuhausen anbindet, ist bisher die einzige elektrisch betriebene Buslinie in Schaffhausen. Die eingesetzte Fahrzeugflotte besteht aus acht Fahrzeugen, die mittlerweile in die Jahre gekommen sind. Anlässlich der Frage um die Neubeschaffung von Fahrzeugen wurde an eine Umstellung auf eine gas- oder dieselbetriebene Flotte gedacht. Eine Studie sollte mögliche Optionen aufzeigen und zur Entscheidungsfindung beitragen. Nach langen Diskussionen wurde im Jahr 2008 aus ökologischen Gründen und trotz der höheren Investitionskosten für den Erhalt der Trolleybus-Linie 1 entschieden. Auch die Planung für eine zweite Trolleybus-Linie soll aufgenommen werden. Das Fahrleitungsnetz würde sich damit nahezu verdoppeln und der umweltfreundliche Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) eine noch bedeutendere Rolle einnehmen.
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Verkehr und Technik
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Nr. 4
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S. 152-155