Wirkungen gemeinnütziger Arbeitnehmerüberlassung in Rheinland-Pfalz.

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Nürnberg

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ZLB: 99/2223

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Abstract

Zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland trat am 1.10.1994 mit den "Richtlinien zur Förderung der Eingliederung schwervermittelbarer Arbeitsloser durch Darlehen und Zuschüsse an Gesellschaften zur Arbeitnehmerüberlassung" ein neues Bundesförderprogramm in Kraft. Ziel des auf etwa zwei Jahre befristeten Programms war die Wiedereingliederung von schwervermittelbaren Arbeitslosen (Langzeitarbeitslose, über 50jährige, Behinderte und rehabilitierte Suchtkranke) in den ersten Arbeitsmarkt durch die Förderung von Arbeitnehmerüberlassungsgesellschaften. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim hat eine Evaluation und wissenschaftliche Begleitung gemeinnütziger Arbeitnehmerüberlassung in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Einbezogen wurden acht Gesellschaften aus den Arbeitsamtsbezirken Ludwigshafen, Bad Kreuznach, Trier und Koblenz, die mit Mitteln des Bundesprogramms finanziell gefördert wurden. Ziel der Untersuchung ist es, den Wiedereingliederungserfolg von Arbeitslosen durch die im Lande Rheinland-Pfalz geforderten gemeinnützigen Überlassungsgesellschaften abzuschätzen. Die Untersuchung zeigt, dass eine Teilnahme an gemeinnütziger Arbeitnehmerüberlassung zumindest in der kurzen Frist dazu geeignet ist, eine im Vergleich zu einer Nichtteilnahme bessere Wiedereingliederung von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt hervorzubringen. Eine wichtige Ursache für dieses Ergebnis könnte in der Tatsache begründet sein, dass sich der Leiharbeitnehmer im Rahmen der Leiheinsätze beim potentiellen Arbeitgeber durch gute Leistungen für eine dauerhafte Einstellung empfehlen kann - eine Chance, die sich ansonsten nicht ergeben würde. goj/difu

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93 S.

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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 225