Auswirkungen des demographischen Wandels auf die regionale Bevölkerungsdynamik in Deutschland.
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Die regionalen Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland, die künftige Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung, hängen stark von der Entwicklung der Binnenwanderung ab. Wie sich diese künftig unter Bedingungen von Alterung und Schrumpfung verändern wird, lässt sich auf der Grundlage gegenwärtiger Trends nicht voraussagen. Jüngste Modellrechnungen, die allerdings nur bis in die 2030er-Jahre reichen, deuten darauf hin, dass die Konkurrenz der Wohnstandorte zunehmen wird und sich die regionalen Disparitäten der Bevölkerungsentwicklung künftig weiter intensivieren werden. Basierend auf der Fortschreibung bisheriger Trends neigen diese Modellrechnungen dazu, die langfristige Bevölkerungsentwicklung in suburbanen und ländlichen Regionen, die bisher teilweise stark von Binnenwanderung profitiert haben, tendenziell zu positiv zu zeichnen. Die präsentierte Modellrechnung basiert auf der Annahme, dass für die Differenzierung des Bevölkerungswachstums durch die Binnenwanderung in der Vergangenheit andere Muster galten, als dies in Zukunft für eine Phase der Fall sein wird, in der die Bevölkerung insgesamt schrumpft. Ausgehend von einer Konzentration des langfristig zu erwartenden Bevölkerungsrückganges an den wenig attraktiven, strukturschwachen Standorten zeigt die Modellrechnung, dass über 2030 hinaus auch solche ländlichen und suburbanen Regionen, die nach den aktuellen Trends zunächst noch vergleichsweise positive Perspektiven haben, erhebliche Bevölkerungsrückgänge erfahren könnten.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 6
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S. 407-421