Der gegenwärtige Stand der ärztlichen Schwangerenbetreuung klinisch entbundener Frauen in West-Berlin.
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1972
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SEBI: 74/4139
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Zusammenfassung
Zur Beurteilung der ärztlichen Schwangerenbetreuung wurde in den Jahren 1967/68 und 1970/71 eine Befragung bei 500 klinisch entbundenen Frauen in 3 Krankenhäusern durchgeführt. Fast alle der befragten Frauen wurden während ihrer Schwangerschaft ärztlich betreut, wobei ca. ein Drittel der Beratungen durch Kliniken erfolgte, während die übrigen Beratungen zum größten Teil auf Gynäkologen und nur zu einem kleinen Teil auf praktische Ärzte entfielen. Über 60Prozent der Probandinnen stuften ihre Betreuung als mangelhaft bis schlecht ein. Bei der Säuglingssterblichkeit und der Frühgeburtenhäufigkeit war eine steigende Tendenz zu beobachten, je weniger die Betreuung den Kriterien für eine einwandfreie Versorgung entspricht. Durch die Einführung des Mutterpasses konnte die Kooperation zwischen den einzelnen Betreuungsstellen etwas verbessert werden. Insgesamt verbesserte sich die Qualität der Schwangerenbetreuung im Untersuchungszeitraum, was auf das Mutterschutzgesetz von 1966 und ein größeres Interesse der Ärzte an Fortbildung zurückzuführen ist. ud/difu
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Berlin: (1972), 53 S., Abb.; Tab.; Lit.