Mehr-Generationen-Wohnen mit individueller Ausstattung in Berlin-Kreuzberg. Wohngenossenschaft Fidicinstraße 18.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Wenn Familien, Singles, Studenten und Rentner unter einem Dach wohnen, leben zwar mehrere Generationen in einem Haus, ein Mehrgenerationenhaus ist es aber deswegen noch lange nicht. Denn dazu gehört eine wirkliche Hausgemeinschaft, die Nachbarschaftshilfe leistet und generationenübergreifend ein Netzwerk bildet, das sich an dem Bedarf und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert. Wie ein solches Projekt als genossenschaftliche Lösung gelingen kann, zeigt das preisgekrönte Beispiel eines sanierten Gründerzeitbaus in Berlin Kreuzberg, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Im Jahr 2000 rückte das Grundstück als ehemaliges Sanierungsvertragsgrundstück auf die Verkaufsliste des kommunalen Wohnungsunternehmens Gewobag. Eine Gruppe von Mietern fand sich mit dem Interesse zusammen, auf den Verkaufsprozess einzuwirken. Diese Gruppe war die Keimzelle dafür, mit 17 Gründungsmitgliedern eine eigene Genossenschaft zu gründen. Aus Interessenten wurden somit Genossenschaftsmitglieder. Die erste und zugleich größte Klippe des Projektes war neben der Gründung die Finanzierung der Genossenschaft. Das Land Berlin musste von dem Projekt überzeugt werden, um die Bedenken soweit zu zerstreuen, dass die Banken ihre Kredite zusagten, das Land Berlin einen Fördervertrag zusteuerte und die Gründung der Genossenschaft erfolgen konnte. Der Kaufpreis des Grundstücks in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro wurde vom Bezirk ermittelt und als Neuordnungswert nach Sanierungsentlassung festgelegt. Die Sanierungskosten betrugen rund 3,4 Millionen Euro.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 8
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S. 76-77