Schwerindustrie in der Weimarer Republik. Interessenpolitik zwischen Stabilisierung und Krise.

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SEBI: 84/312

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Die weitgehend auf unveröffentlichten Quellen beruhende Arbeit geht der Frage nach, in welcher Art und Weise die Schwerindustrie als die ökonomisch und politisch zweifellos exponierteste Gruppe der deutschen Industrie in den Jahren der sogenanten Stabilisierung zwischen 1923/24 und 1929/30 ihre Interessen zu artikulieren, zu wahren und durchzusetzen suchte. Trotz ihrer abnehmende wirtschaftlichen Bedeutung gelang es der Schwerindustrie, durch ein kompliziertes Netz von Kartell- und Interessenorganisationen ihre beherrschende Rolle in der industriellen Willensbildung zu behaupten. Die schwerindustrielle Interessenpolitik lief darauf hinaus, den sozialstaatlichen Verfassungskompromiß der Weimarer Republik aufzukündigen, den gerade Vertreter der Schwerindustrie mit der organisierten Arbeiterschaft geschlossen hatten. Entgegen früheren Interpretationen kommt der Autor zu dem Ergebnis, daß sich diese Konfrontation nicht erst mit dem Einbruch der Weltwirtschaftskrise und dem Aufstieg des Nationalsozialismus gefährlich zuspitzte. bb/difu

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Schwerindustrie, Interessenverband, Interessenpolitik, Gewerkschaft, Stabilisierung, Wirtschaftskrise, Wirtschaftsgeschichte, Partei, Institutionengeschichte, Wirtschaftspolitik, Arbeit, Verband, Industrie, Landesgeschichte, Wirtschaft, Sekundärsektor

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Wuppertal: Hammer (1978), 552 S., Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; Bochum 1976)

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Schwerindustrie, Interessenverband, Interessenpolitik, Gewerkschaft, Stabilisierung, Wirtschaftskrise, Wirtschaftsgeschichte, Partei, Institutionengeschichte, Wirtschaftspolitik, Arbeit, Verband, Industrie, Landesgeschichte, Wirtschaft, Sekundärsektor

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