Streetwork/Mobile Jugendarbeit. Handeln zwischen Kriminalisierung und Prävention.

Juventa
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Juventa

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DE

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Weinheim

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0012-0332

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TIB: ZB 5459
VfK: Z/5

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Abstract

In seinem Beitrag lotet der Autor den Spielraum der Mobilen Jugendarbeit zwischen Kriminalisierung von Jugendlichen und sozialarbeiterischer Prävention aus. Er sieht aktuelle Anlässe, über diese Frage fachlich wieder intensiver nachzudenken. Für den Autor ist Streetwork inzwischen nämlich vielfach zum subtilen Mitakteur im Prozess von Kriminalisierung von Jugendlichen geworden. Er stellt ein zur Zeit dominantes Präventionsverständnis fest, das einzelne Jugendliche oder Jugendgruppen defizitorientiert etikettiert. Das Dilemma, so der Autor, bestehe darin, dass sich Streetwork bzw. Mobile Jugendarbeit dem gegenwärtigen Mainstream kaum entziehen könne, um ihre Einflussmöglichkeiten nicht vollends zu verlieren und womöglich die Existenz des Handlungsansatzes in der Kommune bzw. Region in Frage zu stellen. Der Autor trägt zu einer Klärung von Begriffen wie Prävention und Kriminalisierung bei, stellt dar, wie sich das Handlungsfeld in letzter Zeit entwickelt hat (problematische Verschmelzung von Prävention und Repression) und rät am Ende, die aktuelle Lage offen zu diskutieren.

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Deutsche Jugend

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Nr. 6

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S. 259-266

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