Endstation Eigenheim. Zur deutschen Einfamilienhausförderung im Spannungsfeld von Raumordnungszielen und Wohnungsbaupolitik.
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DE
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Kassel
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ZLB: 2006/856
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DI
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Abstract
Das eigene Einfamilienhaus im Grünen ist die Sehnsucht fast aller "Häuslebauer". Doch woher kommt die fast mystische Verehrung dieses speziellen Bautyps und ist sie überhaupt gerechtfertigt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wird in der Arbeit zunächst die Rolle der Wohnungspolitik im Nachkriegsdeutschland samt den gesellschaftspolitischen Leitideen des Einfamilienhausgedankens beleuchtet. Die darin enthaltene feste Verknüpfung, fast Gleichsetzung der Förderung von Wohneigentum mit dem Bautypus Einfamilienhaus, wird im Folgenden aufgebrochen und differenziert analysiert. So werden Vor- und Nachteile von Wohneigentum und Einfamilienhaus sowohl für das Individuum als auch für die Gesellschaft skizziert. Vor dem Hintergrund der problematischen raum- und verhaltensprägenden Effekte des Einfamilienhauses werden die aktuellen Instrumente der Förderpolitik auf ihre konterkarierende Wirkung auf nachhaltige Planungsansätze untersucht. Abschließend wird versucht, für den Einzelnen Alternativen zum suburbanen Einfamilienhaus mit Doppelgarage aufzuzeigen sowie Handlungsbedarf und Eingriffsmöglichkeiten für Politik und Planung zu benennen. difu
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153 S.
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Arbeitsberichte des Fachbereichs Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung; 155