Sharing als Beitrag zur Förderung einkommensschwacher Haushalte und umweltverträglichen Handelns. - Fallbeispiel Großwohnsiedlung Neustrelitz Kiefernheide (Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft mbH).

Fraunhofer IRB Verl.
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Stuttgart

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ZLB: Kws 520/192

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Abstract

Mit Sharing werden oftmals sozio-ökonomisch besser gestellte Milieus und Lebensstile in Verbindung gebracht: Lebenstiltypen wie die Reflexiven oder Liberal Gehobenen, Performer oder Liberal-Intellektuelle gelten mithin als sharing-affin, während Lebensstile wie z.B. die traditionellen Arbeiter oder die Heimzentrierten eher als resistent und kritisch gegenüber Neuerungen und Trends, wie dem Sharing bzw. Teilen und Tauschen, eingeschätzt werden. Frage ist, ob auch einkommensschwache Haushalte bzw. Lebensstile mit niedrigem Ausstattungsniveau von Sharing-Angeboten profitieren können. Die Fallstudie wurde in der Großwohnsiedlung Kiefernheide in Neustrelitz durchgeführt. Die Bewohner der Plattenbausiedlung sind überwiegend einkommensschwach, überdurchschnittlich viele ältere Menschen im Stadtteil und überdurchschnittlich viele Personen von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Fallstudie zeigt, dass entgegen der benannten Annahmen Sharing-Angebote der Wohnungswirtschaft zur Förderung einkommensschwacher Haushalte beitragen und einen Beitrag zum umweltverträglichen Handeln sowie zur nachhaltigen Quartiersentwicklung leisten können.

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S. 153-170

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