Entflechtungskonzepte für Stromübertragungsnetze. Ein ökonomischer Vergleich.

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Aachen

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ZLB: Kws 645/54

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Abstract

Die Entflechtung der Stromübertragungsnetze von der Stromproduktion und damit die Vorgaben für die Organisation der Wertschöpfungsketten in den Elektrizitätsunternehmen sind seit dem Beginn des europäischen Liberalisierungsprozesses der Strommärkte ein wichtiges und kontrovers diskutiertes Regulierungselement. Den Fokus bildet das vertikale Unbundling, das letztlich die Diskriminierung von Wettbewerbern durch Anbieter mit aggregierten Wertschöpfungsketten verhindern soll, indem diese gezwungen werden, ihren "Netzteil" anders zu organisieren oder zu verkaufen. Den Mitgliedsstaaten blieben Freiräume in der Ausgestaltung, die in Deutschland erst vor Kurzem konkretisiert wurden, und die für die regulierten Unternehmen die Nutzung eines Wahlrechts beinhalten. Der wirtschaftspolitischen folgt nun eine unternehmerische Abwägungsentscheidung. Der Band liefert einen einen gesamtwirtschaftlichen Vergleich unterschiedlicher Entflechtungskonzepte für Stromübertragungsnetze. Dabei werden aus den relevanten theoretischen Grundlagen geeignete Vergleichskriterien hergeleitet, alle regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt und die tatsächlichen und weitere mögliche Entflechtungskonzepte anhand der Kriterien miteinander akribisch verglichen.

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XVII, 401 S.

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Münstersche Schriften zur Kooperation; 101