Wertezerfall und Wertesynthese. Kennzeichen einer Zivilisation in der Wandlungskrise.
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SEBI: 80/466
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Zusammenfassung
Zerfall des Wertesystems, ökologische Krise, die Grenzen der Lebensfähigkeit des Industrialismus und Nord-Süd-Konflikt sind die Erscheinungsformen der Zivilisationskrise. Entsprechend dieser Globalkrise spricht der Autor von einem Bild des Menschen als niemandem verantwortlichem Herrn der Welt. Es gibt aber Anzeichen für ein neues Menschenbild, in dem Koorperation mit der sozialen und natürlichen Umwelt im Vordergrund stehen. Dieses Bild wurzelt in der Tradition von religiösen Gemeinschaften, die nach ökologischen o.ä. Prinzipien leben. Die Durchsetzung neuer Werte ist nur eingeschränkt eine Frage der Vernunft. Erst die Praxis wird den Ausweg aus der Krise zeigen. Dabei erscheint heute der Mangel als materielles Krisenproblem und die Technik als Mittel zur Überwindung; existenzieller aber ist der Überfluß, der zur Selbstzerstörung treibt. Hier treten verschiedene Werte miteinander in Konflikt. Diese Krise hält der Autor für Gefahr und Chance zugleich. Er plädiert für eine bewußte Wertesynthese, die das Selbstzerstörungspotential der Überflußsituation unter Kontrolle bringt. ws/difu
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Industrialisierung, Ökologie, Zivilisationskrise, Wertewandel, Theorie, Soziographie
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In: Wertwandel und gesellschaftlicher Wandel.Hrsg.: Klages, Helmut; Kmieciak, Peter, Frankfurt/M.: (1979), S. 633-638, Lit.
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Industrialisierung, Ökologie, Zivilisationskrise, Wertewandel, Theorie, Soziographie