Jugendkriminalität - Fakten, Probleme und Herausforderungen für kommunales Handeln.
Deutsches Institut für Urbanistik
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Deutsches Institut für Urbanistik
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Berlin
item.page.language
item.page.issn
1617-8203
item.page.zdb
item.page.orlis-av
SEBI: Zs 1505
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Trotz einer deutlichen Zunahme der Zahl tatverdächtiger junger Menschen in den letzten Jahren besteht kein Grund zur Dramatisierung der Lage. Auch für die Bedrohung durch Jugendkriminalität gilt, dass die "subjektiven Bedrohungsgefühle" vieler Bürger und Politiker und die "objektive Bedrohungslage" oft wenig zusammenpassen. Aber es besteht auch keine Berechtigung zu bagatellisieren: Kriminelles Handeln junger Menschen ist ein ernst zu nehmender Indikator für Probleme, vor allem im Blick auf die Lebensumstände und Zukunftsaussichten derjenigen Menschen, die Straftaten begehen. Jedoch erfordern "komplizierte Probleme komplexe Lösungen". Dies sollte ein Kernmotiv kommunaler Strategien gegen Jugendkriminalität sein, denn es gibt keine einfachen Erklärungen, die dem Phänomen Jugendkriminalität in seiner Vielschichtigkeit gerecht werden, und es gibt leider auch keine einfachen Lösungen. Orientierungspunkte für eine erfolgreiche kommunale "Kriminalprävention" sind: Infrastruktur und Regeleinrichtungen stärken, individuelle Belastungen und Krisen als Warnsignale verstehen, besondere Förderung für belastete Gebiete und Gruppen bereitstellen, für angemessene und zeitnahe Sanktionen sorgen, eine aufgeklärte politische Kultur und verbindliche Kooperationen der Systeme Bildung, Jugendhilfe und Polizei/Justiz herstellen. difu
Description
Keywords
Journal
Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften (DfK)
item.page.issue
Nr. 1
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 83-98