Resilienz-Lernen in Partizipationsprozessen für den Umgang mit lokalen Klimafolgen.
Metropolis
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Metropolis
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DE
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Marburg
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ZLB: Kws 262,4/13
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DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Lernen und Partizipation sind zwei wichtige Faktoren, um die komplexen Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen und resiliente Strategien zu erarbeiten. Jedoch muss die Theorie weiter konzeptionell ausdifferenziert sowie empirisch untersucht werden, um weitere Erkenntnisse über den Einfluss von Lernen und Partizipation auf sozial-ökologische Resilienz zu erlangen. Zunächst wird präsentiert, welche Typen des sozialen Lernens (kognitives, normatives, relationales) den Aufbau bzw. die Steigerung von sozial-ökologischer Resilienz bedingen. Hierfür wird der Begriff des Resilienz-Lernens theoretisch geschärft und Eigenschaften des Resilienz-Lernens (mit dem Fokus auf wasserbezogene klimatische Veränderungen) werden formuliert. Dieses generierte Wissen leistet einen Beitrag, neue Erkenntnisse über das Zusammenspiel zwischen Individuen, Gesellschaften und deren Umwelt zu gewinnen. Das Formulieren von Eigenschaften des Resilienz-Lernens bietet Ansatzpunkte, um Partizipationsprozesse strukturiert im Hinblick auf ihre Wirkung zu evaluieren. Bisher sind soziale Lernprozesse als ein möglicher Effekt von Beteiligung oftmals empirisch unterstudiert. Es wird daher im Anschluss an die theoretische Konzipierung untersucht, inwiefern Resilienz-Lernen in einem Partizipationsprozess in einem Gebiet in Bremen Nord (Blumenthaler Aue / Beckedorfer Beeke) stattgefunden hat. Auf Basis der Workshopanalyse wird ebenfalls erfasst, ob bestimmte Eigenschaften von Beteiligungsprozessen Resilienz-Lernen bedingen. Es wird deutlich, dass Partizipationsprozesse wichtig sind, um Resilienz-Lernen bei Akteuren zu ermöglichen und ein Verständnis der Komplexität und der damit verbundenen Unsicherheiten der Thematiken rund um Klimawandel und -anpassung zu schaffen.
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Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung; 34