Hinter Sprossenfenstern und Backstein. Wohnen im Denkmal.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Die Großwohnanlage Friedrich-Ebert-Hof im Hamburger Stadtteil Ottensen war Ende der 1920er Jahre ein architektonisches Vorzeigeprojekt, erbaut nach den Prinzipien des Neuen Bauens. Sie besteht aus kubischen Flachdachgebäuden aus dem für Hamburg typischen rotem Backstein. Charakteristisch für die Architektur sind streng gegliederte Fassaden und viergliedrige Sprossenfenster. Bauherrin war die Dewog-Tochtergesellschaft "Selbsthilfe", die im Jahr 1924 von den Gewerkschafts-Spitzenverbänden gegründet wurde. Gedacht war sie zur Wohnraumversorgung von Arbeitern und kleinen Angestellten. Die durchschnittliche Wohnungsgröße der 289 Wohnungen beträgt 61 Quadratmeter. Der Standard war für die damalige Zeit hoch, denn es gab Zentralheizung, Badezimmer und Balkon. Zudem gab es Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Waschküche. Heute befindet sich der Friedrich-Ebert-Hof im Besitz der SAGA GWG. Noch immer ist das Ensemble zu großen Teilen im Originalzustand erhalten. Seit 1979 steht die Wohnanlage unter Denkmalschutz. In den vergangenen Jahren hat die SAGA GWG mit Sanierungsarbeiten der Bäder begonnen. In die denkmalgerechte Sanierung der Fassaden hat die SAGA GWG 2,8 Millionen Euro investiert.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 7

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S. 44-47

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