Wohnungsnot und Obdachlosigkeit in der BRD.
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1988
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Zusammenfassung
1987 war das "Internationale Jahr des Menschen in Wohnungsnot". Aus diesem Anlass hielt ein Mitglied der Bundestagsfraktion der Grünen eine Rede im Bundestag. Die Bundesregierung betreibt seit Jahren eine Vogel-Strauß-Politik, Obdachlosigkeit und Wohnungsnot werden schlicht ignoriert. Dies bei 700.000 Menschen, die in "Substandardwohnungen" und 200.000 die in Notunterkünften bzw. Hotels/Pensionen leben. Für die 100.000 Berber der BRD gibt es ca. 14.000 Übernachtungsplätze. Die Kommunen zahlen sich dumm und dämlich - München z.B. jährlich 27 Mio. DM für die Hotelunterbringung von 3.000 Personen - die Bundesregierung hat den sozialen Wohnungsbau abgeschafft und gießt Wasser auf die Mühlen des Umwandlungsbooms günstiger Altbauwohnungen. Und: Sozialabbau und Massenarbeitslosigkeit gehen weiter. Nur die Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus, eine offensive kommunale Bestandserhaltungspolitik und die "Abschaffung des 10e Einkommensteuergesetz" (siehe: Umwandlung) könnten der real existierenden Wohnungsnot der BRD entgegenwirken. (GUS)
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In: Architekt, (1988), Nr.11, S.608-609, Abb.