Zur Geschichte der Krankenanstalten in Berlin-Buch.

Hentrich
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Berlin

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ZLB: 97/2910

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Abstract

Das Klinikum in Berlin-Buch ist bis in jüngste Zeit das größte Krankenhaus Gesamtberlins. Die Geschichte der im Norden Berlins, im Ortsteil Buch des Stadtbezirks Pankow, gelegenen Krankenanstalten und medizinischen Institute wird nachgezeichnet. Zugleich ist damit ein interessantes Beispiel gegeben, wie durchgreifend sich große Krankenanstalten in ihren Nutzungsprofilen im 20. Jahrhundert verändert und gewandelt haben. 1990 begann der Bau mit vier im Zentrum der späteren Anstalten gelegenen Pflegehäusern. Es folgten geschlossene und offene Irrenanstalten, Hospitäler, Wirtschaftsbetriebe und Forschungsinstitute wurden errichtet, so das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung. Namhafte Wissenschaftler waren in Buch tätig. Von der Entfernung jüdischer Ärzte und jüdischen Pflegepersonals durch die Nazis waren die Bucher Krankenanstalten ebenso betroffen wie von den als "Euthanasie" bezeichneten Tötungsmaßnahmen. Während der DDR-Zeit erfolgte der Zusammenschluß der sich inzwischen zu Krankenhäusern profilierten Anstalten zu einem Klinikum. Die Untersuchung beschreibt auch die außerhalb des Klinikums gelegenen Institute, Krankenhäuser und medizinischen sowie naturwissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin-Buch und gibt einen umfassenden Überblick über dieses große medizinische Zentrum im Norden Berlins. difu

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320 S.

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