Die wirtschaftliche Bedeutung Berlins für den Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 99/2986-4
BBR: C 26 525

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Abstract

Die EU fördert die Wirtschaft im Ostteil Berlins und in Brandenburg als Ziel-1-Gebiet, der Westteil Berlins erhält als Ziel-2-Gebiet geringere Zuwendungen. In der Diskussion um die Reform der Struktur- und Regionalpolitik der EU vertritt der Berliner Senat die Auffassung, daß bei der Strukturfonds-Förderung künftig neben den bisher dominierenden administrativen Kriterien wirtschaftliche Verflechtungsbeziehungen von Teilräumen stärker berücksichtigt werden sollen. Dem liegt die These zugrunde, daß wegen der bereits bestehenden Verflechtungsbeziehungen die Berlin umgebende Ziel-1-Region am besten durch Unterstützung des in ihr liegenden Ballungsraums entwickelt werden kann. Die Studie soll die empirische Relevanz dieser These belegen. Der erste Schritt der Untersuchung enthält eine Beschreibung der sozioökonomischen Ausgangslage Berlins und Brandenburgs. Im zweiten Teil folgt die Analyse der wirtschaftlichen Verflechtungsbeziehungen in der Region, einschließlich des Bevölkerungsaustausches und der Arbeitsmarktverflechtung (über vorhandenes statistisches Material), des Leistungsaustausches zwischen den wirtschaftlichen Akteuren der Region auf Basis von Befragungsergebnissen des DIW. Eine Sonderauswertung der Ergebnisse zeigt, welche wirtschaftlichen Austauschbeziehungen (Lieferungen, Bezüge, Kooperationen) innerhalb der Region, insbesondere zwischen der Peripherie Brandenburgs, dem Berliner Umland und dem Stadtgebiet bestehen. Auf der Grundlage dieser Analysen wird versucht, den weiteren Verlauf des Verflechtungsprozesses bis zum Jahr 2010 einzuschätzen. Theoretische Überlegungen wie die empirischen Befunde legen den Schluß nahe, daß das bestehende Fördergefälle die Wachstumskräfte nicht stärkt, sondern eher behindert. Die Untersuchung plädiert daher für eine Neugestaltung der Wirtschaftsförderung in der Region. goj/difu

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158 S.

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Beiträge zur Strukturforschung; 178