Integration in Deutschland. Zwischen Assimilation und Multikulturalismus.
Oldenbourg
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Oldenbourg
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DE
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München
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ZLB: Kws 27/2
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Abstract
Parteien, Verbände, Medien, Einheimische und Einwanderer: Alle sind für Integration. Jedoch beschränkt sich der integrationspolitische Konsens in Deutschland darauf, dass alle den Integrationsbegriff verwenden, obwohl sie häufig ganz Unterschiedliches meinen. Die Einführung in die Integrationssoziologie stellt die wichtigsten Begriffe, Positionen und Konzepte vor und beantwortet erstmals systematisch die Frage, was Integration ist, sein kann oder sein soll. Die Grundfragen lauten: Müssen sich Einwanderer überhaupt an die Aufnahmegesellschaft anpassen? Wenn ja, wie und wie weit? Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Gesellschaften auf die Integration ihrer Mitglieder angewiesen sind. Die Integration von Einwanderern ist somit lediglich ein Spezialfall der allgemeinen Integration. Daraus ergibt sich ein Zwei-Ebenen-Modell. Bei der strukturell-funktionalen Integration unterscheiden sich Einheimische und Einwanderer nicht. Während aber die Einheimischen ganz selbstverständlich in die bestehende Kultur integriert werden, stellt sich bei Einwanderern die Frage, welches Modell der kulturell-identifikatorischen Integration gelten soll: Zur Auswahl stehen Assimilation, Akkulturation und verschiedene Spielarten des Multikulturalismus.
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803 S.