Mobility Pricing als potenzieller Problemlösungsansatz im Straßenverkehr: Eine Analyse anhand von ausgewählten internationalen Beispielen.

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Wien

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ZLB: Kws 305/186

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Abstract

Das ansteigende Verkehrsaufkommen führt neben enormen Kosten für Ausbau und Instandhaltung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur auch zu starken negativen externen Effekten. Hinzu kommen ein unzureichendes Verkehrsmanagement durch die aktuell gängigen Abgabeninstrumente und eine langfristige Gefährdung der generierten Einnahmen durch das Aufkommen von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien. Mobility Pricing setzt an diesen Problemstellungen an und verfolgt dabei insbesondere die verstärkte Etablierung des Verursacherprinzips, die Steuerung der Verkehrsnachfrage und die Schaffung eines nachhaltigen Verkehrssystems. Um das Problemlösungspotenzial analysieren zu können, wird erstmalig eine Auswahl von zehn fahrleistungsabhängigen, satellitengestützten Abgabensystemen im Straßenverkehr untersucht. Dabei konnte mit Hilfe der Analyse aufgezeigt werden, dass fahrleistungsabhängige Abgabensysteme potenziell wirkungsvoll sind was das Verkehrsmanagement betrifft und z.B. eine Reduktion der durchschnittlichen Fahrleistung mit sich bringen können, deren Umsetzung jedoch gleichzeitig auch mit einer hohen Komplexität und hohen Investitionskosten verbunden ist.

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119 S.

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IVS-Schriften; 41