Schwellenräume in Haus und Wohnumfeld. Theoretische Grundlagen und Ergebnisse einer Fallstudie. Ein Beitrag für ein qualitätvolles Wohnen.

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Hannover

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ZLB: 2006/539

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DI

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Abstract

Große Städte sind durch eine Reihe ganz unterschiedlicher Faktoren gekennzeichnet, z.B. durch Wachstum, Verkehrsaufkommen, Umweltbelastungen etc. Schwellenräume sind Räume in Großstädten, die durch eine Schwelle gebildet werden. Diese verbindet zwei Räume miteinander und ermöglicht den Kontakt zwischen zwei oder mehreren Personen. Sie werden als private, halböffentliche und öffentliche Schwellenräume definiert. Für Architektur- und Landschaftsarchitekturtheorie und -praxis wird damit in der Literatur und an Beispielen ein räumlicher Teilbereich genauer betrachtet, in den theoretischen Rahmen der Grenze gestellt und sein Nutzen für Kontakte in Haus und Wohnumfeld dargelegt. Das Thema eines erweiterten nachbarschaftlichen Wohnens mit Kontakten im Wohnumfeld wird vertieft, indem Wohnen aus philosophischer Sicht betrachtet wird. Mit qualitätsvollem Wohnen wird auch der Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen zu den Mitmenschen, nicht nur im privaten, sondern auch im öffentlichen Wohnbereich verstanden. These ist, dass die Schwellenräume, die private und öffentliche Räume miteinander verbinden, als Orte für zufällige Kontakte in der Nachbarschaft prädestiniert sind. Durch die verstärkte Beachtung und bewusste Gestaltung von Schwellenräumen wird ein qualitätsvolles, umfassend verstandenes Wohnen gefördert, das auch positive gesellschaftliche Auswirkungen hat. sg/difu

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156 S.

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