Glasfaser im Wasserleitungsnetz - Neue Wege in den Hauptversorgungstrassen und im Hausanschluss.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Bei der Planung von Breitbandnetzen muss es darum gehen, möglichst große Teile der immensen Tiefbaukosten durch alternative Trassenführungen einzusparen. Die Stadtwerke München (SWM) haben Pionierarbeit hinsichtlich der Integration der Glasfaser ins Trinkwassernetz geleistet. Im Jahr 2008 begann der Probebetrieb und seitdem sind keine Störungen aufgetreten. Zeitgleich hat die Oldenburger Energieversorgung Weser-Ems AG (EWE AG), das größte Energieversorgungsunternehmen im Nordwesten Deutschlands in einer eigenständigen und von der Münchener Entwicklung unabhängigen Aktion wesentliche Aspekte des Verfahrens patentieren lassen und das Ganze zur Serienreife entwickelt. Darüber hinaus beschäftigt sich die EWE AG als großer Gasversorger auch mit der Verlegung von Glasfasern im bestehenden Gasrohrsystem. Das Netzprinzip ist gleich wie beim Wasser, allerdings ist bei Gasleitungen der Sicherheitsaspekt weitaus höher angesiedelt. Hier wurde ein Verfahren entwickelt und patentiert, welches die EWE AG jetzt bei ihren FTTX-Projekten im norddeutschen Raum realisiert. Die beiden Projekte zeigen, dass auch bei unterschiedlicher Siedlungsstruktur (in München dicht bebaute Innenstadt und in Norddeutschland für den ländlichen Raum typische Bebauung mit in der Regel zurückliegenden Häusern mit tieferen Vorgärten) eine Glasfaserverlegung im vorhandenen Rohrnetz möglich und kostengünstig ist.
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 18
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S. 694-695