Nutzungsmischung - planerischer Anspruch und gelebte Realität.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Die schrittweise Entmischung der Nutzungen Wohnen, Arbeiten, Sich-Erholen, Sich-Versorgen erwies sich bisher als äußerst stabil und erklärt sich durch die Veränderung wichtiger technologischer, wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen. Betrachtet man die veränderte Standortwahl und die veränderten Verkehrsentscheidungen der privaten Haushalte, sind da zum einen die Entwicklungen, die im Laufe der Zeit eine dramatische Verbilligung, Beschleunigung und Individualisierung der Raumüberwindung ermöglichten. Zum anderen erklärt das stetige Wohlstandswachstum eine wachsende Nachfrage nach Wohnraum und Wohnbauflächen. Schließlich führt die zunehmende Individualisierung und Erlebnisorientierung in unserer Gesellschaft zur Auflösung gewachsener sozialer und räumlicher Bezüge und begründet neue Formen der Bedürfnisbefriedigung, vor allem im Einkaufs- und Freizeitbereich. Ausgeweitete und funktional entmischte Siedlungsstrukturen sowie geänderte individuelle Aktionsmuster erfordern hohe Ressourcenumsätze mit ökologischen und sozialen Problemen. Vor diesem Hintergrund wird in jüngster Zeit das Konzept der kompakten und durchmischten Stadt intensiv diskutiert. Vor überzogenen Hoffnungen, daß mit allzu simplen Mischungskonzepten die anstehenden Probleme zu lösen seien, wird jedoch gewarnt. - (Verf.)

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Nr.6/7

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S.507-523

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