Externalitäten des Stadtverkehrs. Theoretische Analyse und Simulation.

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Marburg

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ZLB: 99/2464

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DI

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Abstract

Des Stadtstrukturmodells von Alonsoerklärt anhand eines einzelwirtschaftlichen Optimierungsansatzes das Gefälle der Bodenrente vom Zentrum zur Peripherie einer monozentrischen Stadt und dessen Weiterentwicklung durch Wheaton in zwei Gleichgewichtsmodelle: die offene und die geschlossene Stadt. Der Hauptteil befaßt sich mit der Übernutzung von Straßen unter Verwendung des Begriffs der Verkehrsexternalitäten. Dabei werden zwei Allokationen verglichen, das Optimum mit einer vollständigen Internalisierung der externen Effekte, und die Marktlösung ohne staatliches Eingreifen. Der Vergleich von Optimum und Marktlösung wird mittels des Simulationsmodells vorgenommen und zeigt die Verzerrung der Bodenrente und der Bodennutzung bei der Marktlösung. Die Siedlungsstruktur der Marktlösung ist disperser als im Optimum, die Stadt dehnt sich aufgrund der Unterbewertung der Transportkosten zu stark in ihr Umland aus. Dadurch verlängert sich wiederum die Pendeldistanz ins Zentrum und damit die Externalitätenbelastung. Den Abschluß der Arbeit bildet ein Kapitel, das die Verbindung zwischen theoretischen Modellen und Computersimulation zur praktischen Politik herstellt, wobei auf das Instrument des Road Pricing zur Internalisierung der externen Effekte eingegangen wird. Wird der Verteilungsaspekt in den Vordergrund gestellt, werden verkehrspolitische Maßnahmen eher auf die Minderung der (Stau-) Externalitäten durch Straßenbauinvestitionen abzielen, um die bestehende Raumstruktur so wenig wie möglich zu verändern. Wird hingegen der Allokationsgesichtspunkt und auch das ökologische Argument stärker gewichtet, neigt der Entscheidungsträger zu verkehrspolitischen Maßnahmen, die die Externalitäten so weit wie möglich internalisieren. Die Auswirkungen auf die Stadtstruktur werden in Kauf genommen werden oder sind sogar erwünscht. goj/difu

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III, 172 S.

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Edition Wissenschaft. Reihe Wirtschaftswissenschaften; 140