Industrieller Strukturwandel und verkehrliche Wirkungen. Eine Untersuchung des Straßengüterfernverkehrs in Baden-Württemberg.

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DE

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Köln

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0034-0111

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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

In den offenen Märkten der Zukunft ist der internationale Wettbewerb immer mehr ein Wettbewerb räumlich differenzierter Wertschöpfungsketten. Die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Industriestandorte wird damit wesentlich von der raumzeitlichen Zusammenführung von Gütern an den relevanten Angebotspunkten bestimmt. Dies um so mehr, als Wettbewerbsstrategien wie die Verringerung der Fertigungstiefe und der Aufbau internationaler Produktionsverbundsysteme mit einer verstärkt arbeitsteiligen Herstellung von Gütern über mehrere Fertigungsstufen an unterschiedlichen Standorten verbunden sind. Die Güter werden verkehrs(infrastruktur)intensiver, da große Entfernungen überbrückt und zugleich bestandsarme Versorgungskonzepte (Just-in-time) gewährleistet werden müssen. Von hervorgehobener Bedeutung sind diese Entwicklungen für die Investitionsgüterindustrien Automobilbau, Maschinenbau und Elektrotechnik in Baden-Württemberg. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Belastung der Verkehrsinfrastruktur weist die vorliegende Untersuchung des Straßengüterfernverkehrs der betrachteten Branchen auf eine unterschiedliche Entwicklung des innerdeutschen und grenzüberschreitenden Verkehrs hin. Es wird deutlich, daß die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Baden-Württemberg immer stärker zu einer Frage der standortlichen Verkehrsgunst wird. - (Verf.)

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr.6

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S.444-452

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