Geschlechtsspezifische Einkommensdifferenzierung und -diskriminierung. Theoretische und empirische Untersuchungen über den Einfluß von Präferenzen, Produktivität und Diskriminierung auf das individuelle Arbeitseinkommen.

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DE

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Nürnberg

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0173-6574

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ZLB: 2004/468

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Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Das durchschnittliche Einkommen erwerbstätiger Frauen liegt in der Regel deutlich unter dem Einkommen berufstätiger Männer. Voreilig wird daraus häufig der Schluss gezogen, Frauen würden im Ausmaß dieses Einkommensunterschiedes am Arbeitsmarkt diskriminiert. Um eine Aussage darüber treffen zu können, ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich die Einkommen von Männern und Frauen auch zum Beispiel aufgrund unterschiedlicher Ausbildungswege und unterschiedlicher Berufserfahrung unterscheiden können. Es wird neben diesen beiden Punkten eine Vielzahl weiterer Faktoren, die Einkommensunterschiede abseits von Diskriminierung erklären könnten, aufgegriffen. Auf Basis einer zehnjährigen Längsschnittuntersuchung von Absolventen der Universität Passau können im empirischen Teil der Arbeit viele zuvor theoretisch erarbeitete Überlegungen ökonometrisch überprüft werden. Es zeigt sich, dass auch in diesem schmalen Arbeitsmarktsegment von Hochschulabsolventen Einkommensdiskriminierung von Frauen nicht auszuschließen ist. Das Ausmaß der geschlechtsspezifischen Diskriminierung erweist sich jedoch als deutlich kleiner als in den meisten anderen Studien ermittelt. difu

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283 S.

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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 278