"Don't believe the hype": Kommunale Förderstrategien für die Creative Industries. Das Beispiel der Freien Hansestadt Bremen.
TH Zürich, NSL
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TH Zürich, NSL
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CH
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Zürich
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0521-3625
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ZLB: 4-Zs 2586
BBR: Z 2513
IFL: I 4087
BBR: Z 2513
IFL: I 4087
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Abstract
Aus standortpolitischer Sicht erfüllen die Creative Industries zwei Aufgaben: Sie akquirieren selbst hochqualifiziertes Humankapital und sie fördern eine Umwelt, die von hochqualifiziertem Humankapital bevorzugt wird. Die regionale Wirtschaftsförderung wendet sich aus diesem Grund verstärkt den Creative Industries zu, um den Standort global zu entwickeln. Die kommunale Wirtschaftsförderung steht damit vor dem Problem, Strategien aufzeigen zu müssen, mit denen sich die Creative Industries gezielt fördern lassen, obwohl diese aufgrund ihrer fehlenden statistischen Erfassbarkeit für Förderpolitiken "unsichtbar" sind. In der Fachliteratur werden aus diesem Grund in jüngster Zeit Stimmen laut, die eine verstärkte Hinwendung der Forschung zu Themen der wirtschaftspolitischen Förderung im Bereich der Kreativökonomie fordern. Das Ziel des Beitrags ist es daher, kommunale Förderstrategien für den Kreativsektor anhand eines Fallbeispiels zu untersuchen, um so zu Aussagen über potenzielle Fördermöglichkeiten und -probleme in diesem für die Regionalentwicklung als wichtig beobachteten Feld zu gelangen. Der Beitrag analysiert die zum Einsatz kommenden Förderstrategien der Freien Hansestadt Bremen im Feld der Creative Industries mit einer Schwerpunktsetzung auf den Bereich Design in vier Schritten. Die ersten Abschnitte grenzen das Themenfeld der Creative Industries genauer ab, benennen endogene Förderhemmnisse und stellen die Methoden der empirischen Studie vor. Anschliessend werden die bestehenden Förderstrategien Bremens analysiert, um die Creative Industries im Allgemeinen und den Designbereich im Besonderen als Standortfaktor zu begünstigen. Ein Fazit beschließt den Beitrag.
Lately the term creative industry has become a buzzword in urban politics with the intention to subsume semantics like innovation, talent or creativity. The creative industries serve as a remedy for an economic lag in regional development. Hence, one of the main aims of urban economic policy is the support and development of the creative industries. Using Bremen as a case study, this essay explores the strategies of urban economy policy to advance the creative industries on the basis of a qualitative methodology in order to work out general policies of progress and to assess their potential for successful economic growth.
Lately the term creative industry has become a buzzword in urban politics with the intention to subsume semantics like innovation, talent or creativity. The creative industries serve as a remedy for an economic lag in regional development. Hence, one of the main aims of urban economic policy is the support and development of the creative industries. Using Bremen as a case study, this essay explores the strategies of urban economy policy to advance the creative industries on the basis of a qualitative methodology in order to work out general policies of progress and to assess their potential for successful economic growth.
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Nr. 4
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S. 37-45