Neue Armutszuwanderung aus Südosteuropa. Kurzexpertise.
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DE
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Berlin
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EDOC
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Zusammenfassung
Die Zielgebiete der neuen Armutszuwanderung aus Südosteuropa in Deutschland sind vorwiegend benachteiligte Stadtteile einiger Großstädte wie Berlin, Dortmund, Duisburg, und Mannheim. Häufig sind dies Fördergebiete der Sozialen Stadt, weshalb sich im Programmkontext unter anderem folgende Fragen stellen: Welche Probleme, Herausforderungen und Handlungserfordernisse sind mit der neuen Armutszuwanderung für die Quartiere verbunden? Welche Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung der Probleme und Herausforderungen gibt es vor Ort? Welche Bedeutung hat hierbei das Programm Soziale Stadt? Insgesamt wird deutlich, dass die neue Armutszuwanderung teils mit äußerst schwierigen Begleitbedingungen in den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeit/Beschäftigung, Gesundheit und soziales Miteinander verknüpft ist. Quartiere, die ohnehin große soziale und Integrationslasten tragen, werden dadurch vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. Aktivitäten zur Bewältigung dieser Probleme beziehen sich prinzipiell auf alle genannten Bereiche. Neben eher punktuell wirkenden Einzelmaßnahmen entwickeln die Quartiere und Kommunen dabei zunehmend auch ressort- und fachübergreifend strategische Konzepte für ganzheitliche und vernetzte Herangehensweisen - sowohl gebietsbezogen als auch gesamtstädtisch. Die Ergebnisse der Kurzexpertise zeigen, dass im Rahmen des Programms Soziale Stadt viele Strukturen geschaffen wurden, die auch für den Umgang mit neuer Armutszuwanderung von Bedeutung sind: Akteursbezogene Strukturen im Stadtteil: lokales Quartiermanagement, Aktivierungs- und Beteiligungsstrukturen, Netzwerke, infrastrukturelle Einrichtungen und Angebote vor Ort und ressortübergreifende Strukturen in der Kommunalverwaltung.
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22 S.