Gesundheitsförderung bei Migranten. Gesundheitsplanung in der Sozialen Stadt.

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München

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ZLB: 2009/2963

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DI

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Abstract

Bei Zielen sowie Maßnahmen und Projekten im Rahmen der Umsetzung des Programms Soziale Stadt spielt das Handlungsfeld Gesundheitsförderung bisher eine untergeordnete Rolle. Vor allem Erfahrungen in den Modellgebieten der Sozialen Stadt aber zeigen, dass es in den Quartieren erhebliche gesundheitliche Probleme gibt. Dass Armut und Gesundheitsrisiken zusammenhängen, ist lange schon bekannt und wird spätestens seit der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung sowie dem bald darauf gegründeten Gesunde-Städte-Netzwerk auch offensiv thematisiert. Auch auf den seit 1995 jährlich veranstalteten Kongressen "Armut und Gesundheit" wurden Gesundheitsprävention und -förderung als Aufgabenbereiche der Sozialen Stadt zu Schwerpunktthemen. In einem Viertel der Programmgebiete kommt Gesundheitsförderung auf der Projekt- und Maßnahmenebene bereits zum Tragen. Aufklärung, Beratung, Vorsorge und Vernetzung bilden zentrale Elemente entsprechender Strategien. In Deutschland nimmt die Aufmerksamkeit für sozial- und umweltbedingte Gesundheitsrisiken und Gesundheitsprobleme immer mehr zu. Es ist daher nötig, das Handlungsfeld Gesundheitsförderung bei der Umsetzung des Programms Soziale Stadt deutlich zu stärken.

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50 S.

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