Europäischer Binnenmarkt und europäische Demokratie: Von der Dienstleistungsfreiheit zur Dienstleistungsrichtlinie - und wieder Retour?

Heymann
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Heymann

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Köln

item.page.language

item.page.issn

0012-1363

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 4-Zs 61
BBR: Z 121

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Im Dezember 2006 verabschiedete das Europäische Parlament eine Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt und setzte damit einen Schlusspunkt unter eine bislang unbekannte juristische und gesellschaftliche Diskussion über einen Sekundärrechtsakt der Gemeinschaft. Diese entzündete sich vor allem an dem im ersten Entwurf enthaltenen sog. Herkunftslandprinzip, mit dem der grenzüberschreitend tätige Dienstleistungserbringer das Recht seines Heimatstaats mit in den Zielstaat nehmen konnte. Dieses Prinzip wurde von Kritikern häufig mit dem neoliberalen, sozial-kalten Europa assoziiert, ohne dass dessen Bedeutung und Verhältnis zu den Grundfreiheiten immer ausreichend juristisch analysiert wurde. Nichtsdestotrotz hat die staatenübergreifende Diskussion den Ansatz einer europäischen Öffentlichkeit aufscheinen lassen. Der Beitrag verfolgt deshalb ein doppeltes Anliegen: Zunächst einmal die "Irrungen und Wirrungen" der Diskussion über Dienstleistungsfreiheit und Herkunftslandprinzip aufzulösen, indem die Grundfreiheit, der erste und der zweite Entwurf der Richtlinie miteinander vergleichen werden. Darüber hinaus soll diese Diskussion in einen größeren Zusammenhang zwischen Binnenmarkt und Demokratieprinzip gestellt werden. difu

Description

Keywords

Journal

Deutsches Verwaltungsblatt

item.page.issue

Nr. 6

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 336-346

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries