Planung und Finanzierung der Speicherstadt in Hamburg. Gemischtwirtschaftliche Unternehmensgründungen im 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft.

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Hamburg

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ZLB: 2000/3874

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Abstract

Das "Dreikaiserjahr" 1888 stellt nicht nur eine Zäsur in der deutschen Geschichte dar, sondern es war auch bedeutsam für Hamburgs Schicksal. Obwohl die Hamburger in jenem Jahr den Anschluss ihrer Freien und Hansestadt an das deutsche Zollgebiet hinnehmen mussten, konnten sie jedoch dank geschickter Verhandlungen einen großzügigen Freihafen behalten. Dieser Freihafen, der sich noch immer auf Zollprivilegien des Kaisers Barbarossa aus dem Jahr 1189 stützt, prägt bis heute die Stadt. Um der Kaufmannschaft die sich anbahnende epochale Umwälzung zu erleichtern und den wohlstandbringenden Handel zu fördern, wurde im März 1885 im Rahmen eines "Generalplans zur Ausführung des Zollanschlusses" die Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft (heute: HHLA) gegründet. Im Vorfeld dieses umfangreichen Projekts zur Schaffung der markanten Speicherstadt an der Elbe kam es über dessen konkrete Durchführung zu zähen Auseinandersetzungen zwischen der hamburgischen Regierung, der Bürgerschaft, mehreren Banken, der Handelskammer und vielen Unternehmern, bis sich schließlich der Senat und die Norddeutsche Bank mit ihrem Konzept einer gemischtwirtschaftlichen Unternehmung durchsetzen konnten. Es wird ein interessanter Abschnitt der Hamburger Wirtschaftsgeschichte mit ausführlichen Hinweisen auf ähnliche Vorhaben dargestellt. difu

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VIII, 368 S.

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Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte; 7