Die "Stille Revolution - Zur Theorie und Realität des Wertwandels in hochindustrialisierten Gesellschaften.

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SEBI: 80/466

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Abstract

Der Aufsatz ist eine Kritik an Ingelharts Konzeption gesellschaftlichen Wandels, die aus der wachsenen Bedeutung von post-materialistischen Werten eine "Stille Revolution'' deutet. Die theoretische Verknüpfung der Konzeption einer Bedürfnishierarchie (nach Maslow) mit der Hypothese, daß Wertstrukturen durch jugendliche Sozialisation geprägt werden und über das Erwachsenenalter relativ stabil bleiben, wird auf ihre Schlüssigkeit überprüft. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß Inglehart Einstellungsveränderungen überinterpretiert als grundlegenden Wertewandel, was er am Beispiel der Umweltschutzbewegung erläutert. Als alternativer Erklärungsansatz wird die Entwicklung post-materialistischer Verhaltensmuster als Folge eines vielschichtigen gesellschaftlichen Differenzierungsprozesses skizziert. ws/difu

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Wertewandel, Materialismus, Bedürfnis, Sozialisation, Soziographie, Theorie

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In: Wertwandel und gesellschaftlicher Wandel.Hrsg.: Klages, Helmut; Kmiciak, Peter, Frankfurt/M.: (1979), S. 317-327

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Wertewandel, Materialismus, Bedürfnis, Sozialisation, Soziographie, Theorie

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