Weniger Bürokratielasten durch regelbasierte Software-Architektur. Erkenntnisse aus den P23R-Pilotprojekten und ihre Implikation für die Diffusion einer regelbasierten E-Government-Infrastruktur.

Nomos, Sigma
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Nomos, Sigma

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Baden-Baden

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ZLB: Kws 723/50

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DI

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Abstract

Aus der Analyse des Status Quo in Unternehmen und Verwaltung werden Gestaltungsziele und Anforderungen an die Automatisierung staatlicher Informationspflichten abgeleitet. Basierend auf Konzepten der Enterprise Application Integration und des Geschäftsregelansatzes wird das Analysemuster "Regelbasierter Mediator" definiert. Eine konkrete architektonische Ausgestaltung des Musters stellt die regelbasierte Software-Architektur des Prozess-Daten-Beschleunigers (kurz P23R) dar, die es ermöglicht, beliebige Meldevorgänge zwischen Unternehmen und Behörden zu automatisieren. Trotz zahlreicher nachgewiesener Vorteile konnte sich der P23R-Ansatz bis heute nicht breitflächig durchsetzen. Zur Erklärung dieses Sachverhalts wird die Diffusionstheorie herangezogen, die Praxiserfahrungen mit dem P23R-Ansatz analysiert und zentrale Diffusionshemmnisse erörtert. Ausgehend von dieser Analyse wird ein Lösungsmodell vorgestellt, das zusätzlich zu einer generischen, regelbasierten Software-Infrastruktur leichtgewichtige "Reporting-Services" und ein mögliches Ökosystem zu deren Realisierung umfasst.

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357 S.

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E-Government und die Erneuerung des öffentlichen Sektors; 18