Public places in modern Indian towns. (Öffentliche Bereiche in modernen indischen Städten)
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DE
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0724-6234
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IRB: Z 1557
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Abstract
Die indischen Städte sind bis heute traditionell aus Nachbarschaftszellen gebildet, deren wesentlicher Kern die öffentlichen Bezirke, die Straßen vor und die Gässchen hinter den Häusern sind, welche privaten Geschäften, religiösen Festen und sozialen Spielen dienen und deshalb über eine hohen Grad an Kontigenz und über eine unbestimmtem Status verfügen. Beides steht im Gegensatz zu den unter persischem Einfluß formal streng konzipierten öffentlichen Gärten. Die Kolonialherren führten das in England übliche einheitliche Verfügungsrecht für Grund und Boden ein, sowie die säuberliche Trennung nach Nutzungsarten. Verwaltung, Gerichtsbarkeit, Lehre etc. wurden in repräsentative Gebäude verlagert, was vom Volk als repressiv und einschüchternd erlebt wurde. Repräsentative Parks und dekorative Platzfassungen für bestimmte Tempel blieben jedoch oft in Ansätzen stecken, gelegentlich konnten historische Bauten - museumshaft abgeschottet - vom Verfall bewahrt werden.
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Trialog
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Nr.43
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S.19-23