Privatisierung - Bloßes Instrument der Haushaltssanierung oder ordnungspolitische Notwendigkeit? Vortrag gehalten am 22. November 2001 in der Handwerkskammer Münster.

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Münster

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ZLB: 2002/149-4

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Abstract

Der Band enthält einen am 22. November 2001 in der Handwerkskammer Münster gehaltenen Vortrag zu dem Instrument der Privatisierung aus ökonomischer Sicht. Zunächst geht der Referent auf die Frage ein, wann Privatisierungen als Finanzierungsinstrument angemessen sind. Voraussetzungen für eine ökonomisch legitime Privatisierung aus Finanzierungsgründen sind die Existenz eines Privatisierungspotenzials und, dass Privatisierungsmaßnahmen keine Zukunftsbelastung mit sich bringen. Es folgt eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob und ggf. wann man durch Privatisierung die Funktionsweise einer Volkswirtschaft verbessern, d.h. unseren Wohlstand steigern und künftigen Gefahren vorbeugen kann. Zum Schluss werden die Privatisierungshemmnisse in vier Punkten zusammengefasst: das Personalabbauproblem, die Gefahr der Begünstigung lediglich formell privatisierter öffentlicher Betriebe im Wettbewerb, das Erfordernis, dass das Verhalten neu entstandener privater Monopole reguliert werden muss, und die Tatsache, dass die Widerstände von Privatisierungsgegnern politisch instrumentalisiert werden können. kl/difu

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22 S.

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Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge; 331