Migrationsfamilien in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland.

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Bonn

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ZLB: Kws 25/35

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Abstract

Das Armutsrisiko von Migrationsfamilien ist größer als von einheimischen deutschen Familien. Sie wohnen häufiger in Wohngebieten mit sozialräumlichen Defiziten und es überwiegen innerethnische Kontakte. Entgegen dem Stereotyp einer autoritären Migrationsfamilie wollen viele Frauen mit Migrationshintergrund in ihren Lebensentwürfen Beruf und Familie verbinden. Die Migrationsfamilien haben ihre Zukunft auf Deutschland ausgerichtet. Sie haben großes Interesse, dass die Söhne und Töchter schulischen und beruflichen Erfolg in Deutschland haben. Es fehlt nach wie vor an methodisch tragfähigen Untersuchungen zum Ausmaß der Gewaltpotenziale in Migrantenfamilien und zur Zahl von Zwangsverheiratungen. Die Migrationsfamilien werden von den Angeboten der Jugend- und Familienhilfe nur unzureichend erreicht.

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