Zeitgemäßes Zuwanderungs- und Asylrecht - ein Problem der Industriestaaten. Internationale wissenschaftliche Tagung des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin vom 16. bis 18. Juni 2002.

Duncker & Humblot
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Berlin

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ZLB: 2003/1976

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KO

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Abstract

Ausländerzustrom, Ausländerablehnung, Asylgewährung, Asylverweigerung sind in den meisten Industriestaaten brisante Themen. Sowohl bei der Bevölkerung als auch in den politischen Entscheidungszentren vieler europäischer Staaten, Japans, der Vereinigten Staaten von Amerika und Südafrikas ist der Umgang mit diesen Herausforderungen umstritten, ja zuweilen leidenschaftlich kontrovers. Vor allem hochentwickelte Industriestaaten sind Anziehungspunkt für Menschen aus Entwicklungsländern und unterentwickelten Ländern, die sich dort bessere Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen erhoffen. Der Migrationsdruck auf die Länder, insbesondere die Europäische Union, ist inzwischen so stark, dass man seit längerem neben nationalen Regelungen eine europäische Gesamtregelung für notwendig erachtet. Deshalb wurde eine Konferenz veranstaltet, deren Ziel war, aus transnationalem Blickwinkel die rechtlichen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen der Problematik zu untersuchen. Es wurden vor allem die Rechtsgrundlagen des jeweiligen Einwanderungs- und Asylrechts einschließlich des völker- und europarechtlichen Kontextes diskutiert. Darüber hinaus wurden Reformvorschläge für ein zeitgemäßes Recht dieses Problemkreises vorgestellt. difu

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285 S.

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Schriften zum Öffentlichen Recht; 922