Entwicklung und Erprobung eines mehrkanaligen FIA-Systems für die quasi-kontinuierliche Trinkwasseranalyse in einem Rohrprüfstand.

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Aachen

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ZLB: 97/3037

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DI

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Abstract

Verglichen mit vielen anderen Staaten der Welt, ist die Bundesrepublik ein verhältnismäßig wasserreiches Land. Die verfügbare Wassermenge beträgt jährlich ca. 161 Mrd. Kubikmeter. Davon entfallen nur 5 Mrd. Kubikmeter auf die Wasserversorgung. In den letzten Jahren haben sich in der Wasserversorgungswirtschaft in Deutschland vor allem Stahl- oder Gußrohre mit Zementmörtelauskleidung als Standard für Fernleitungen etabliert. Problematisch sind immer noch die Wechselwirkungen mit der noch frischen Zementmörtelauskleidung, die häufig zu einer Qualitätsminderung des Trinkwassers in der ersten Kontaktphase führt. Insbesondere sehr weiche und kalkarme Wasser mit hohem pH-Werten zeigen Alkalisierungen. Aus dem Grunde werden vor der Inbetriebnahme einer solchen Rohrleitung lange Spülphasen erforderlich, die mit einem erheblichen Wasserverbrauch verbunden sein können, Ziel ist es, die Spülzeiten zu verkürzen. Die Arbeit will zur Lösung der Problematik beitragen, indem ein spezielles Meßwerterfassungssystem, die Fließinjektionsanalyse (FIA) entwickelt wird, das in der Lage ist, die geforderten Trinkwasserkenndaten über den gewünschten Meßzeitraum nur hoher Genauigkeit zu erfassen und zu protokollieren. sg/difu

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ca. 190 S.

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