Erster periodischer Sicherheitsbericht.
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DE
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Berlin
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ZLB: Zs 6815-1.-2001-4
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BE
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EDOC
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relationships.isAuthorOf
Abstract
Eine wirkungsvolle Kriminalpolitik, die sowohl präventive als auch repressive Bekämpfungsansätze umfasst, erfordert eine breit gefächerte Bestandsaufnahme der Kriminalitätslage und der damit zusammenhängenden Probleme. Der erstmalig im Juli 2001 von der Bundesregierung vorgelegte Periodische Sicherheitsbericht gibt einen umfassenden Überblick der Entwicklung, Strukturen und Ursachen des Kriminalitätsgeschehens in Deutschland. Er verbindet erstmals die verfügbaren Informationen aus den Einzelstatistiken (Polizeiliche Kriminalstatistik und Strafrechtspflegestatistiken) mit Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen zu Erscheinungsformen, zum Dunkelfeld und zu Ursachen von Kriminalität und stellt eine wichtige Ergänzung der bisherigen Einzelstatistiken wie der jährlichen Polizeilichen Kriminalstatistik dar. Durch die Einbeziehung von Ergebnissen aus Opferbefragungen wird zudem die Opferperspektive stärker berücksichtigt. Der Bericht bietet damit einen breiten Ansatz zur Bewertung der Sicherheitslage in Deutschland und die notwendige Basis für die aktuelle und künftige Gestaltung der Kriminal- und Strafrechtspolitik. Es ist nahezu das gesamte Spektrum der Kriminalität in deskriptiver und analytischer Form über einen langfristigen Betrachtungszeitraum hinweg dargestellt. Einzelne Kriminalitätsbereiche wie z. B. Gewaltkriminalität, sonstige Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Eigentums- und Vermögensdelikte, Wirtschaftskriminalität, Drogen und Kriminalität, Organisierte Kriminalität, politisch motivierte Kriminalität sowie die Kriminalität von Zuwanderern werden in gesonderten Kapiteln behandelt. Ein Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Delinquenz von Kindern und Jugendlichen und beleuchtet ihre Rolle als Opfer und auch als Täter. Besondere Berücksichtigung findet die Gewaltdelinquenz junger Menschen. Schließlich geht es um die Bewältigung der Kriminalität durch die Staatsanwaltschaften und Gerichte sowie die Kriminalprävention. In den kriminal- und rechtspolitischen Schlussfolgerungen, die sich an die wissenschaftliche Darstellung der einzelnen Kriminalitätsbereiche anschließen, werden die nach Auffassung der Bundesregierung vordringlichen Fragen an die Politik formuliert und bereits eingeleitete Maßnahmen sowie zukünftige Lösungsansätze aufgezeigt. difu
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ca. 700 S.